Burnout durch WHO als Diagnose anerkannt

Chronischer Stress und Belastungen bei der Arbeit als Ursache

Burn-out ist weit verbreitet, und dennoch war er bisher nicht klar als Diagnose anerkannt. Im Diagnosemanual ICD, das Psychotherapeuten und Psychiater in Deutschland zur Einschätzung psychisch bedingter Störungen beutzen, rangierte Burnout bisher unter "Problemen mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung" und ohne Verweis auf das berufliche Umfeld.

Das wird nun anders, denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout in der Neuauflage des ICD als Faktor eingestuft, der die Gesundheit beeinträchtigen kann, und eine Definition angegeben, was unter Burnout zu verstehen ist. Der Begriff Burn-out soll ausschließlich im beruflichen Zusammenhang und nicht "für Erfahrungen in anderen Lebensbereichen" verwendet werden.

Als Ursache des Ausgebranntseins benennt die WHO chronischen Stress am Arbeitsplatz.

Was ist Burn-out

Die WHO beschreibt Burn-out im ICD-11 als Folge von "chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird". Das Burnout-Syndrom hat drei Symptombereiche:

  • ein Gefühl von Erschöpfung,
  • eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job und
  • ein verringertes berufliches Leistungsvermögen.

Das neue ICD wird ab 2022 gelten.

> zum Artikel bei Spiegel online

Stress macht krank

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