Positive Psychology Coaching mit Dr. Robert Biswas-Diener

Ein Workshop mit dem Pionier des Positive Psychology Coaching

Robert Biswas-DienerDr. Robert Biswas-Diener gilt als Pionier des Positive Psychology Coaching. Er ist bekannt für seine innovativen und kritischen Ansätze, die das Feld maßgeblich weitergebracht haben. Nun kommt er zum dritten Mal nach Deutschland.

In seinem Workshop vermittelt Robert Biswas-Diener Ansätze und Interventionen der Positiven Psychologie, die Sie direkt im Coaching einsetzen können, unabhängig von einer Coaching-Schule. Der Workshop richtet sich sowohl an Menschen ohne Vorkenntnisse in Positiver Psychologie als auch an solche, die die PP bereits kennen und anwenden. Beide Zielgruppen werden von diesem Workshop profitieren.

Diese Themen bietet Robert Biswas-Diener erstmals im deutschsprachigen Raum an, exklusiv für das INNTAL INSTITUT.

Seminarsprache ist Englisch, das Training wird simultan ins Deutsche übersetzt. Damit geht keine wertvolle Seminarzeit für die Übersetzung verloren und Sie können zwei Tage lang einen Trainer erleben, der im Flow ist!

Reservieren Sie Ihren Platz rechtzeitig, denn die Plätze sind begrenzt.

Der Workshop findet statt im Hotel St. Georg in Bad Aibling. Für Teilnehmer/innen ist ein Kontingent an Zimmern reserviert. Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Buchung auf den Workshop.

Workshop (pdf, Deutsch)

Workshop (pdf, English)

Zielgruppe

Coaches und Business-Coaches (auch angehende), Führungskräfte, Therapeuten/, Ärzte/, Lehrer/, Pädagogen/innen

Voraussetzung

Interesse an Positiver Psychologie und Coaching. Keine Ausbildung in Positiver Psychologie notwendig.

Ziele

  • Positive Psychologie im Coaching einsetzen
  • Klient/innen ganzheitlich in ihrer Entwicklung unterstützen
  • Eigene Vorannahmen reflektieren
  • Persönlich wachsen als Coach

Dauer

2 Tage

Seminarsprache

Englisch, mit simultaner deutscher Übersetzung. So geht keine wertvolle Seminarzeit für die Übersetzung verloren.

Inhalte

Wenn wir die Welt aus unserer normalen Perspektive betrachten, begegnen uns Menschen, die deutlich anderer Meinung sind, sozusagen im 180°-Winkel. Robert Biswas-Diener: "Als Dozent kultiviere ich eine 90°-Sichtweise: Ich bringe eine neue Perspektive ein, die Dinge in Frage stellt. Ich finde es für die Entwicklung als Coach unabdingbar, sich mit neuen Perspektiven zu beschäftigen – selbst wenn man diese Perspektiven am Ende selbst ablehnt.

In diesem Training werde ich einige provokative Ideen vorstellen. Zum Beispiel:

  • Ich biete keine kostenlosen Erstberatungen an.
  • Ich finde traditionelle Techniken des aktiven Zuhörens nicht immer hilfreich.
  • Ich vermeide es, die Ursachen von Problemen ergründen zu wollen.                                

Vielleicht überraschen Sie diese Ideen. Das wäre verständlich, denn sie entsprechen nicht den etablierten und weitläufig akzeptierten Vorgehensweisen und Überzeugungen im Coaching. Vielleicht wecken diese Aussagen aber auch Ihre Neugier. Wenn ja, dann ist dieses Training das Richtige für Sie!

Wir konzentrieren uns auf Coaching als zentrales Anwendungsfeld, weil es einen guten Kontext bietet, in dem man neue Fähigkeiten erlernen und üben kann. Danach können Sie die Inhalte und Methoden leicht Ihrem eigenen Tätigkeitsfeld anpassen."

    1. Wissenschaftlich lesen lernen

    In diesem Teil des Trainings werde ich häufige Fehler beim Vorstellen von wissenschaftlichen Studien aufzeigen, speziell für Ergebnisse der Neurowissenschaft. Danach werde ich den Teilnehmer/innen beibringen, wie ein/e Forscher/in zu denken und zeigen, wie sich dieses Denken sehr gut in das Coaching einfügt. Wir werden spezifische Studien als Fallbeispiele nutzen und in Kleingruppen Studien entwerfen.

    Ziel dieser Einheit ist

    • den wissenschaftlichen Prozess zu verstehen und wie ein/e Forscher/in denkt und
    • zu lernen, die Ergebnisse von Studien angemessen darzustellen.

    2. Coaching-Präsenz

    • Die International Coach Federation ICF zählt „Präsenz“ zu den Coaching-Kernkompetenzen. Interessanterweise fasst die ICF darunter beide Bedeutungen des Wortes.

      Erstens bedeutet das, „präsent zu sein“, d.h. aufmerksam zu sein. Zweitens bedeutet es, wie ein Coach sich selbst präsentiert, also wie er oder sie auf andere wirkt.

      Wir werden in dieser Einheit in beide Facetten des Coachings eintauchen. Dazu ziehen wir Forschung heran, die sich mit Aufmerksamkeit, Zuhören und Authentizität beschäftigt.

      Ziel dieser Einheit ist

    • die Grenzen unserer Aufmerksamkeit zu erkennen,
    • bessere Zuhörer zu werden und
    • die Eigenwahrnehmung zu entwickeln und
    • Authentizität im Coaching zu nutzen.

        3. Interaktion mit Klienten

        In dieser Einheit werden Sie einige Ihrer eigenen Vorgehensweisen im Coaching reflektieren. In der Trainingsumgebung, in der die Einsätze nicht so hoch sind, werden wir mit Vorannahmen experimentieren und neue ausprobieren.

        Ziel dieser Einheit ist

        • neue Erfahrungen zu sammeln und
        • eigene Coaching-Praktiken zu reflektieren.

        4. Positive Psychologie

        Mein erstes Buch über PP Coaching habe ich vor mehr als zehn Jahren geschrieben. Ich finde es interessant, wie sehr sich mein Denken darüber mittlerweile verändert hat. Vieles von dem, was ich früher vertreten habe, vermeide ich inzwischen. Manche Forschungsergebnisse, die ich zitiert habe, haben inzwischen wichtige Fußnoten bekommen.

        In dieser Einheit möchte ich das Verständnis der Teilnehmer/innen von PP Coaching vertiefen, indem ich neue Denkanstöße und Fähigkeiten vorstelle, um Wissenschaft im Coaching zu nutzen.

        Ziel dieser Einheit ist

        • das Verständnis der PP als Wissenschaft zu vertiefen und
        • Interventionen der PP kompetent anwenden zu können.

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