Artikel von Dr. Daniela Blickhan

Rückblick, Gegenwart, Ausblick - und was wir jetzt in dieser Phase der Pandemie brauchen

Diese letzte Woche des Jahres ist anders als sonst. Die Weihnachtstage haben eine Zäsur in unseren Alltag gebracht, und aus dem hohen Tempo, mit dem viele von uns vor den Feiertagen noch möglichst vieles abschließen und fertigmachen wollten, kommen wir nun in eine andere Gangart. Viele haben nun ein paar freie Tage, die sie in einem anderen Rhythmus verbringen als sonst.

Wir könnten also innehalten und uns erlauben zur Ruhe zu kommen. Doch nicht immer stellt sich dabei die ersehnte Entspannung ein, sondern oft steigen erst einmal andere Gedanken und Gefühle an die Oberfläche. Und das irritiert uns, denn nun wäre doch endlich die Zeit zum „Abschalten“ gekommen. Es bringt aber bekanntlich nichts, auf dem Wunsch nach innerer Ruhe zu beharren und die störenden Gedanken und Gefühle wegzudrücken. Sinnvoller ist der Weg, ihnen Raum zu geben, um sie zu betrachten und zu verstehen. Dann können wir zur Ruhe kommen und daraus Kraft für das neue Jahr mit seinen Möglichkeiten schöpfen.

Im Artikel:

  • Rückblick
  • Gegenwart
  • Ausblick
  • Was brauchen wir zum gelingenden Leben?
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Kompass - Positive Leadership Onlinetraining

Gedanken zu einem gelingenden Leben unter Bedingungen der Pandemie

Im März 2020 habe ich hier meinen ersten Artikel im Zusammenhang mit der Pandemie veröffentlicht. Selbst stand ich noch unter dem Schock der ersten Wochen, die mich ahnen ließen, dass sich unser Leben auf lange Zeit sehr stark verändern würde. Es war mir ein Anliegen, auf dem Hintergrund der Positiven Psychologie Gedanken zu teilen und Wege zu zeigen, wie wir mit den großen Herausforderungen umgehen können, die uns alle so unerwartet getroffen hatten.

Nun sind wir mitten in der vierten Welle und manches scheint für den einen oder anderen schon wie ein „new normal“, während gleichzeitig mehr und mehr Menschen jeden Alters darum kämpfen, nicht zu vereinsamen, emotional stabil zu bleiben, ihre sozialen Beziehungen er erhalten, den Lebensunterhalt weiter zu sichern und insgesamt in der Welle nicht unterzugehen.

Ich stelle hier meine Artikel der vergangenen 21 Monate noch einmal im inhaltlichen Zusammenhang vor und hoffe, dass ich damit Mut machen kann.

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Positive Psychologie für die Langstrecke der Pandemie

BR-Podcast "Radiowissen" mit Daniela Blickhan

Die Journalisitin Justina Schreiber hat für die Reihe radioWissen auf Bayern 2 einen Beitrag zum Thema „Das rechte Maß – Balance und Beschränkung“ gestaltet. Um sich Ideen und Antworten aus Sicht der Positiven Psychologie zu holen, kam sie zu Daniela Blickhan nach Bad Aibling.
 
Im Gespräch ging es neben der Frage "Welches Maß ist für mich richtig?" auch um Möglichkeiten, das eigene Verhalten zu steuern, ohne sich "zusammenzureißen". Das führt unweigerlich zu Fragen wie

  • "Wie steuere ich meine Aufmerksamkeit?"
  • "Wie steuere ich meine Emotionen?"


Wer direkt reinhören mag: Hier ist der Podcast dazu.

Die radioWissen-Sendung über „Das rechte Maß“ wird 29.09. um ca. 09.30 Uhr auf Bayern 2 erneut ausgestrahlt.

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Balance

Was wir aus der Weisheitsforschung in diesen zweiten Corona-Herbst mitnehmen können

In diesem Sommer konnten viele Menschen wieder aufatmen. Warme Temperaturen ermöglichten uns viel Zeit im Freien oder zumindest bei offenen Fenstern. Für viele waren erstmals wieder ein paar Urlaubstage möglich. Sinkende Inzidenzen und steigende Impfquoten signalisierten Entspannung und selbst die Abstandsregeln fühlten sich in vielen Kontexten schon ein Stück gewohnter an. Das Leben, so wie wir es kannten, schien wieder näher zu rücken und greifbar zu werden.

Nun stehen wir an der Schwelle zum Herbst, der nach Meinung vieler die vierte Welle bringen wird. Wie können wir mit Zuversicht und Gelassenheit in diese nächste Phase gehen? Dafür kann uns die Forschung zum Thema  Weisheit Anregungen geben.

Mehr im Artikel:

Für Weisheit braucht man nicht alt zu sein

Die fünf Seiten der Weisheit

Was die Weisheit wachsen lässt

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Welle im Ozean

Was Persönlichkeitstests leisten können - und was nicht

Persönlichkeitstest stehen hoch im Kurs. Im Personalbereich sollen sie helfen, geeignete Bewerber aufzuspüren, die optimal ins Team passen und die richtige Motivation mitbringen. Dating-Portale packen sie in ihre Algorithmen, um „die richtigen“ Menschen zusammenzubringen. Und man ist ja auch selbst durchaus neugierig, was so ein Persönlichkeitstest über den eigenen Charakter verraten mag, und füllt ihn gerne aus, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

Seit 30 Jahren höre ich als Psychologin, Trainerin und Coach immer wieder die Frage, was ich denn von Test X halte oder ob Test Y seriöse Ergebnisse liefern könne? Und das Gutachten, das ein Kollege bekommen habe, nachdem er Test Z ausgefüllt habe, das sei doch nun wirklich so passgenau gewesen…. In diesem Artikel geht es deshalb um Fragen wie: Was können Persönlichkeitstests? Wo liegen ihre Ursprünge und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel, der im Juni 2021 in Praxis Kommunikation veröffentlicht wurde (Heft 3/2021).

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Lupe über buntem Papier

Neue Ausbildung zum Master DVNLP mit Thomas Zawadzki, Veronika Plank und Thorsten Sauter

Eines der wesentlichen Grundprinzipien im NLP ist das "Modelling", das Lernen am Modell. Lernen von den Besten.

Mehr dazu in diesem Artikel:

  • Modeling: eines der Grundprinzipien im NLP
  • NLP-Formate: Strategien für Veränderung
  • Ralf Möller übergibt den NLP-Staffelstab im INNTAL
  • Neue Ausbildung zum Master DVNLP im Inntal Institut mit drei Trainern
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Mosaiksteine

Erster Online-Abschluss der PP-Coaching-Ausbildung am Inntal Institut

Positive Psychologie ist eine ideale Basis für Coaching, das Menschen auf dem Weg zu Wachstum und Potentialentfaltung begleitet.

Dann umfasst Coaching mehr als Ziele zu formulieren, mögliche Hindernisse zu identifizieren und Resourcen für den Weg zum Ziel zu aktivieren. Die Positive Psychologie als Wissenschaft des gelingenden Lebens kann Coaching bereichern und vertiefen, indem sie Menschen im Prozess "Werde, wer du bist" unterstützt.

Am Inntal Institut haben wir 2015 die erste deutschsprachige Coachingausbildung auf Basis der Positiven Psychologie entworfen und diese beim Deutschen Coachingverband DCV akkreditieren lassen. Dem Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie stand unsere Ausbildung Modell für die Zertifizierung zum Positive Psychology Coach DACH-PP. Seither druften wir viele Coaches zertifizieren und freuen uns über das große Interesse an dieser umfangreichen Coachingausbildung.

2021 fanden die Zertifizierungstage der Ausbildung zum Positive Psychology Coach zum ersten Mal online stattt. Es war eine inspirierende und beflügelnde Erfahrung für alle und wir möchten euch gerne am Feedback der 7 neuen PP-Coaches teilhaben lassen. Das findet ihr im Artikel.

 

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Make this world better

Was Oscar Wilde und die Positive Psychologie zu Zukunftsperspektiven in Zeiten von Corona sagen können

"Am Ende wird alles gut - und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende."

Dieses Zitat von Oscar Wilde begleitet mich schon viele Jahre, und selten erschien es mir so passend wie jetzt.

Gerade erst wurden in Deutschland die Corona-Beschränkungen für weitere vier Wochen verlängert. In Österreich werden viele Beschränkungen wohl bis März bleiben, und die Schweiz hat nun verpflichtendes Homeoffice  angeordnet. Die Liste der Länder und Beschränkungen ließe sich lange weiterführen.

Wie geht es uns allen in dieser Zeit? Wie kommen wir mit einer an sich schon schwer einschätzbaren Situation zurecht, die sich alle paar Wochen wieder erneut verändert? Was bedeutet das für unsere Psyche?

Ich möchte einige Aspekte unserer derzeitigen persönlichen und gesellschaftlichen Situation aus psychologischer Sicht beleuchten und hoffe, dass das den einen oder anderen entlasten kann. Denn es ist normal, dass wir die Belastung spüren, die diese Zeit der Pandemie für uns alle bedeutet. Die Situation ist belastend. Sie dauert schon lange, bald ein Jahr. Und ein Ende ist zwar allmählich in Sicht, doch wann wir es erreicht haben werden, das weiß derzeit niemand von uns, sei er Virologe, Politiker oder einfach ein betroffener Mensch.

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Sanduhr mit Mensch darin, Zukunftsperspektive Corona

So klappt es leichter mit dem Aufbau neuer Gewohnheiten

In diesen Tagen geht es an allen Ecken und Enden um sie, die guten Vorsätze zum Neuen Jahr. Auch wenn die meisten von uns gut vertraut sind mit der erstaunlich geringen Halbwertszeit guter Vorsätze – manche überleben kaum eine Woche, geschweige denn einen Monat – so besteht dennoch Hoffnung: Eine Studie konnte das ermutigende Ergebnis berichten, dass Menschen mit Neujahrsvorsätzen etwa zehnmal mehr Erfolg verbuchen können als die Menschen, die ihr Verhalten zwar ändern wollen, aber dafür keine Neujahrsvorsätze fassen (Norcross, Mrykalo, Blagys, 2002).

Gute Vorsätze sind also anscheinend immer noch besser als keine Vorsätze. Was können wir aber tun, damit aus Absichten dauerhafte Verhaltensänderungen entstehen?

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Treppe - aufwärts - neue Gewohnheiten aufbauen