Positive Psychologie
Die Wissenschaft des gelingenden Lebens nutzen
Zertifizierte*r Anwender*in Positive Psychologie DACH-PP (Level 1) ↓
Dein Weg mit der Positiven Psychologie ↓
Zertifizierte*r Berater*in der Positiven Psychologie ↓
Positive Psychology Coach DACH-PP ↓
Zertifizierte*r Trainer*in für Positive Psychologie DACH-PP ↓
Was ist Positive Psychologie?
Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben. Sie untersucht nicht in erster Linie, was Menschen krank macht, sondern was das Leben lebenswert macht, und zwar mit empirischen Methoden. Von allen Forschungsgebieten der akademischen Psychologie ist sie in den letzten Jahrzehnten am schnellsten gewachsen.
Du brauchst dafür keinen psychologischen Hintergrund, sondern Interesse an Menschen und Neugier auf die Forschung.
Erkenntnisse aus der Forschung
Die Positive Psychologie untersucht, was uns dabei hilft, ein gelingendes Leben zu führen. Wie können Menschen Zuversicht entwickeln, Selbstwirksamkeit erleben und Sinnerfüllung finden?
Die Forschung beleuchtet Themen wie Wohlbefinden, Lebens- und Arbeitszufriedenheit, persönliche Stärken, Umgang mit Belastungen und Resilienz.
Breite Anwendungsfelder
Die Ansätze der Positiven Psychologie finden überall dort Einsatz, wo es um das Wachsen und Aufblühen von Menschen und Teams geht: im Coaching, in Unternehmen, in Bildung und Erziehung, in Beziehungen und Familien und in der Gesellschaft.
Ausbildungsstufen
Zertifizierte*r Anwender*in Positive Psychologie DACH-PP (Level 1)
Positive Psychologie für dich und andere nutzen
Du erhältst einen fundierten Überblick der Wissenschaft des gelingenden Lebens und setzt dich umfassend mit Konzepten, Interventionen und Forschungsergebnissen der Positiven Psychologie auseinander.
Du lernst vielfältige und wirksame Interventionen kennen, die Wohlbefinden und psychische Leistungsfähigkeit unterstützen.
Anwendungsorientiert und praxisnah
Ein*e leitende Trainer*in begleitet dich und deine Gruppe durchgängig auf eurem Ausbildungsweg. Diese kontinuierliche gemeinsame Arbeit fördert Vertrauen und öffnet Räume für persönliche Entwicklung.
In einem praktischen Projekt wendest du Inhalte der Ausbildung in deinem beruflichen oder privaten Leben an.
Dein Weg mit der Positiven Psychologie
Du beginnst neu? Auf der Seite Welche Ausbildung passt zu mir? findest du viele Antworten auf deine Fragen.
Wir beraten dich gerne persönlich zu deinem Weg in die und mit der Positiven Psychologie, auch zu möglichen Förderungen deiner Weiterbildung, z.B. mit der KOMPASS-Förderung für Solo-Selbständige.
Du möchtest lieber erst einmal zuhören? Am Montag, 23. November, um 19 Uhr stellt Daniela die Ausbildung bei einem kostenfreien Online-Infoabend vor.
Zertifizierte*r Berater*in der Positiven Psychologie
In zwei frei wählbaren Modulen erweiterst du deine Kenntnisse in spezifischen Anwendungsfeldern oder thematischen Schwerpunkten der Positiven Psychologie. Du lernst vertiefende Konzepte und Methoden der Positiven Psychologie kennen und erweiterst deine Kompetenzen in der Anwendung der Positiven Psychologie.
Voraussetzung für die Module ist deine Teilnahme an der Ausbildung als Anwender*in Positive Psychologie, mit oder (noch) ohne Zertifikat, oder vergleichbare Vorkenntnisse in Positiver Psychologie.
Positive Psychology Coach DACH-PP
Wir verbinden den wissenschaftlich fundierten Ansatz der Positiven Psychologie mit den lösungsorientierten Methoden und der ganzheitlichen Perspektive im systemischen Coaching.
Du stärkst sowohl deine Coachingkompetenz als auch deine Sicherheit in Akquise, Coachingplanung, Beziehungsgestaltung und Supervision.
Grundlage deiner Ausbildung zum Coach der Positiven Psychologie ist die Ausbildung als Anwender*in Positive Psychologie. Die weiteren Module der Coachausbildung kannst du während oder nach der Ausbildung als Anwender*in besuchen. Für die Anerkennung von Vorkenntnissen sprich uns gerne an.
Zertifizierte*r Trainer*in für Positive Psychologie DACH-PP
In dieser Trainerausbildung entwickelst du deine Kompetenz und Rolle als zertifizierte Trainer*in der Positiven Psychologie. Du eignest dir auch forschungsmethodische Grundkenntnisse an, um dich künftig selbst fundiert zu informieren und weiterzubilden.
Mit dieser Ausbildung qualifizierst du dich als Trainer*in für die Leitung zertifizierter Aus- und Weiterbildungen nach den Richtlinien des Deutschsprachigen Dachverbands für Positive Psychologie DACH-PP.
Für die Ausbildung zur Zertifizierten Trainer*in DACH-PP wählst du zusätzlich zu den Fachmodulen Gruppenmanagement, Didaktik und Forschungsmethodik ein weiteres Modul Level 2, um deine Kenntnisse der Positiven Psychologie zu vertiefen.
Warum Positive Psychologie am INNTAL Institut?
Pioniere im deutschsprachigen Raum
2013 wurden wir als erstes Institut vom Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie DACH-PP akkreditiert. Unsere Ausbildungen in Positiver Psychologie sind seither führend im deutschsprachigen Raum.
Daniela Blickhans Handbuch Positive Psychologie gilt seit Jahren als deutschsprachiges Standardwerk für einen anwendungsorientierten Überblick über das Forschungsgebiet der Positiven Psychologie. Ihr Buch Positive Psychologie und Coaching wurde 2022 als bestes Trainings- und Coachingbuch ausgezeichnet (dvct).
Wir haben 2015 die erste deutschsprachige Coachingausbildung auf Basis der Positiven Psychologie entwickelt, die nach den Richtlinien des Deutschen Coaching-Verbands DCV zertifiziert wird. Sie diente dem Dachverband als Modell für die 2017 eingeführte Zertifizierung zum Positive Psychology Coach DACH-PP.
Fundierte Qualifikationen und Erfahrung
Unsere Ausbildung in Positiver Psychologie wurde von Institutsleiterin Dr. Daniela Blickhan entwickelt. Als Diplom-Psychologin bringt sie mehr als 35 Jahre Erfahrung in Psychotherapie und Coaching mit. Daniela ist Gründungsmitglied und seit 2013 erste Vorsitzende des DACH-PP.
Alle INNTAL-Trainer*innen, die Kurse in Positiver Psychologie anbieten, haben universitäre MSc-Abschlüsse in Positiver Psychologie und/oder wurden von Dr. Daniela Blickhan persönlich ausgebildet.
Wir bilden uns laufend weiter und integrieren aktuelle Forschungsergebnisse in die Ausbildung.
Was Teilnehmende über unsere Seminare sagen
Der Deutschsprachige Dachverband für Positive Psychologie DACH-PP ermöglicht Austausch und Initiativen für die wissenschaftlich begründete Anwendung der Positiven Psychologie.
Die hohen Standards des DACH-PP sichern die Qualität von Fort- und Ausbildungen in Positiver Psychologie im deutschsprachigen Raum.
Häufige Fragen
Welche Stufen gibt es? Drei aufeinander aufbauende: Anwender*in, Berater*in und Trainer*in der Positiven Psychologie, jeweils mit Zertifikat des Deutschsprachigen Dachverbands DACH-PP. Außerdem gibt es die Zertifizierung zum Coach der Positiven Psychologie DACH-PP und die Zertifizierung als Coach für Positive Psychologie und Systemik.
Muss ich Level 1 zuerst machen? Ja, die Stufen bauen aufeinander auf. Level 1 ist der Einstieg und für sich genommen bereits ein abgeschlossener Kurs. Er bildet das Fundament, auf dem die anderen Stufen aufbauen. Hast du Positive Psychologie studiert oder den DAS abgeschlossen, erkennt der DACH-PP das als Level 1 an.
Kann ich mir Vorkenntnisse anrechnen lassen? Ja. Was du schon mitbringst, rechnen wir dir individuell an. Bei uns musst du nichts aus formalen Gründen doppelt belegen. Wenn du eine Anerkennung durch einen Verband wie den DACH-PP anstrebst, unterstützen wir dich gerne dabei. Buch dir einfach ein kostenfreies Gespräch, dann schauen wir gemeinsam, was du schon mitbringst.
Ausbildung oder Studium der Positiven Psychologie: Was passt besser zu mir? Das hängt davon ab, was du vorhast. Ein Masterstudium dauert mehrere Semester und führt zu einem akademischen Abschluss. Wenn du wissenschaftlich arbeiten oder forschen möchtest, ist das der passende Weg.
Unsere Ausbildung ist kompakt und berufsbegleitend: In 16 Tagen, verteilt auf vier Blöcke, lernst du die Konzepte und Interventionen so kennen, wie du sie anwendest. Du erlebst sie selbst, übst sie in einer kleinen Gruppe und bringst sie in einem Praxisprojekt in dein Arbeitsfeld. Am Ende steht das Zertifikat Anwender*in der Positiven Psychologie DACH-PP, und wenn du weitergehst, wirst du Coach für Positive Psychologie DACH-PP. Beides sind keine akademischen Abschlüsse, sondern Nachweise nach den Standards des Fachverbands.
Beides lässt sich gut verbinden: Ein abgeschlossenes Studium der Positiven Psychologie erkennt der DACH-PP als Level 1 an, und Daniela Blickhan lehrt selbst in einem Masterstudiengang. Wenn du unsicher bist, klären wir das gern in einer kostenfreien Ausbildungsberatung. Buch dir einfach ein kostenfreies Gespräch.
Ich habe Positive Psychologie studiert. Ist eine Ausbildung bei euch dann noch sinnvoll? Ja, wenn du mit Menschen arbeiten möchtest. Das Wissen bringst du dann schon mit, und bei uns kommt die Übung in der Rolle dazu: mit echten Anliegen, in einer kleinen Gruppe und mit Rückmeldung. Ein abgeschlossenes Studium oder ein DAS (Diploma of Advanced Studies) in Positiver Psychologie erkennt der DACH-PP als Level 1 an. Du kannst also direkt in die Level-2-Seminare einsteigen, und auf dem Weg zum Positive Psychology Coach DACH-PP ist Level 1 damit schon abgedeckt. Welcher Einstieg zu dir passt, klären wir am besten gemeinsam in einer kostenfreien Ausbildungsberatung.
Was bringt mir das Zertifikat DACH-PP? Es ist der anerkannte Nachweis im deutschsprachigen Raum. Wir waren 2013 das erste Institut, das vom DACH-PP akkreditiert wurde. Der DACH-PP hat die höchsten Ausbildungsstandards im deutschsprachigen Raum.
Brauche ich einen psychologischen Hintergrund? Nein. Du brauchst Interesse an Menschen und Neugier auf die Forschung; alles andere lernst du bei uns.
Wo finde ich Fachbegriffe der Positiven Psychologie prägnant erklärt? Schau in unser Lexikon der Positiven Psychologie.
Wie groß sind die Gruppen? In der Regel zwölf Teilnehmende, höchstens sechzehn. Wir halten das bewusst klein: In dieser Größe kennen die Trainer*innen jede und jeden und können auf individuelle Fragen eingehen.
Was kosten die einzelnen Stufen und welche Ermäßigungen und Förderungen gibt es? Das steht auf unserer Seite zu den Seminargebühren und Fördermöglichkeiten.
Muss ich mich für die ganze Ausbildung verpflichten? Nein. Du buchst Modul für Modul und entscheidest nach jedem Abschnitt neu, wie es weitergeht. Wenn sich deine Lebenssituation ändert, pausierst du und steigst später wieder ein, oder du passt Tempo und Schwerpunkte an. Einen Vertrag über mehrere Jahre gibt es bei uns nicht.
Wie viele brechen die Ausbildung ab? In den letzten fünfzehn Jahren haben mehr als 1200 Menschen bei uns eine Ausbildung begonnen. Weniger als zehn haben sie abgebrochen, und jedes Mal gab es vorher ein Gespräch mit uns. Häufiger kommt es vor, dass jemand eine Zeitlang pausiert – das ist bei einem modularen Aufbau kein Abbruch, sondern eine Planänderung.
Mehr zur Positiven Psychologie?
Der Beginn des Forschungsgebiets: Seligmans Antrittsrede 1998
Als Martin Seligman 1998 zum Präsidenten der Amerikanischen Psychologen-Vereinigung APA gewählt wurde, forderte er in seiner Antrittsrede, die Psychologie solle sich auf ihr „Geburtsrecht“ besinnen: auf die Erforschung positiver Emotionen, positiver Eigenschaften und positiver Gemeinschaften. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe sich die Forschung vor allem auf das Erkennen und Behandeln von Störungen konzentriert, also auf eine „Reparatur“ von Patient*innen.
Seligmans Rede begründete die Positive Psychologie als eigenes Forschungsgebiet, doch ihre Wurzeln reichen deutlich weiter zurück: Viktor Frankl forderte bereits in den 30er Jahren eine Höhenpsychologie als notwendige Ergänzung der Tiefenpsychologie seiner Zeit. Carl Rogers benannte mit seinem Begriff der fully functioning person das Kernkonzept Flourishing bereits in den 60er Jahren. Abraham Maslow prägte den Begriff Positive Psychologie bereits 1954 in seinem Buch Motivation und Persönlichkeit.
Christopher Peterson charakterisierte das Fach später in einem Satz: the study of what goes right in life, from birth to death and at all stops in between.
PERMA: fünf Wege zum Wohlbefinden
Seligmans bekanntestes Konzept beschreibt fünf Bereiche, die im Zusammenwirken zu Wohlbefinden und Flourishing beitragen:
Positive Emotionen - Genießen können
Engagement – in einer Tätigkeit aufgehen und die eigenen Stärken einsetzen
Relationships – tragfähige, vertrauensvolle Beziehungen erleben und gestalten
Meaning – Sinn finden
Accomplishment – selbstwirksam etwas erreichen
Aufblühen und Verkümmern
Flourishing, Aufblühen, beschreibt einen Zustand, in dem ein Mensch seine Möglichkeiten entfaltet. Das Gegenstück heißt Languishing und wurde von Corey Keyes 2002 geprägt: nicht krank, aber auch nicht vital, lebendig, neugierig. Zwischen beiden liegt ein weites Feld, und genau dort arbeitet die Positive Psychologie.
Was Positive Psychologie nicht ist
Nicht „positives Denken“. Das stammt aus der amerikanischen Ratgeberliteratur und hat keine wissenschaftliche Grundlage.
Nicht Happyologie oder toxische Positivität. Eine Positive Psychologie, die das Negative ausblendet und das Positive überbetont, wäre schlechte Wissenschaft: Menschliches Erleben umfasst auch Leid und Belastung. Seligman und Kolleg*innen haben seit den 2000ern betont, dass das Negative in gleicher Weise Gegenstand der Forschung sein muss, nur eben nicht ausschließlich.
Positive Psychologie unterstellt keine „negative Psychologie“. Sie war von Anfang an als Ergänzung gedacht, nicht als Gegenentwurf.
Ausführlich, mit Quellen und einem Blick auf die Kritik, haben wir das im Beitrag Positive Psychologie – und warum sie mehr ist als Happyologie aufgeschrieben.
Begriffe der Positiven Psychologie erklären wir dir kurz und prägnant in unserem Lexikon der Positiven Psychologie.
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