Was wir aus der Weisheitsforschung in diesen zweiten Corona-Herbst mitnehmen können

In diesem Sommer konnten viele Menschen wieder aufatmen. Warme Temperaturen ermöglichten uns viel Zeit im Freien oder zumindest bei offenen Fenstern. Für viele waren erstmals wieder ein paar Urlaubstage möglich. Sinkende Inzidenzen und steigende Impfquoten signalisierten Entspannung und selbst die Abstandsregeln fühlten sich in vielen Kontexten schon ein Stück gewohnter an. Das Leben, so wie wir es kannten, schien wieder näher zu rücken und greifbar zu werden.

Nun stehen wir an der Schwelle zum Herbst, der nach Meinung vieler die vierte Welle bringen wird. Wie können wir mit Zuversicht und Gelassenheit in diese nächste Phase gehen? Dafür kann uns die Forschung zum Thema  Weisheit Anregungen geben.

Mehr im Artikel:

Für Weisheit braucht man nicht alt zu sein

Die fünf Seiten der Weisheit

Was die Weisheit wachsen lässt

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Welle im Ozean

Was Persönlichkeitstests leisten können - und was nicht

Persönlichkeitstest stehen hoch im Kurs. Im Personalbereich sollen sie helfen, geeignete Bewerber aufzuspüren, die optimal ins Team passen und die richtige Motivation mitbringen. Dating-Portale packen sie in ihre Algorithmen, um „die richtigen“ Menschen zusammenzubringen. Und man ist ja auch selbst durchaus neugierig, was so ein Persönlichkeitstest über den eigenen Charakter verraten mag, und füllt ihn gerne aus, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

Seit 30 Jahren höre ich als Psychologin, Trainerin und Coach immer wieder die Frage, was ich denn von Test X halte oder ob Test Y seriöse Ergebnisse liefern könne? Und das Gutachten, das ein Kollege bekommen habe, nachdem er Test Z ausgefüllt habe, das sei doch nun wirklich so passgenau gewesen…. In diesem Artikel geht es deshalb um Fragen wie: Was können Persönlichkeitstests? Wo liegen ihre Ursprünge und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel, der im Juni 2021 in Praxis Kommunikation veröffentlicht wurde (Heft 3/2021).

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Lupe über buntem Papier

Daniela Blickhan im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen

Stephanie Sartor von der Augsburger Allgemeinen Zeitung sprach mit Daniela Blickhan über "eine Zeit, in der viele Menschen ihr Leben wegen der Pandemie auf den
Kopf stellen, sich beruflich neu orientieren müssen. Wie man den Mut dazu aufbringt und warum die Corona-Krise auch eine Chance sein kann". Hier ein Auszug aus dem Artikel und der Link zum Weiterlesen:

 

Wie trifft man eigentlich so eine Entscheidung? Wie fasst man Mut?

„Eine berufliche Neuorientierung ist einerseits natürlich schön, sie bedeutet aber auch, dass man vertraute Strukturen verlässt. Und das macht Angst“, sagt Daniela Blickhan, Diplompsychologin am Inntal-Institut in Bad Aibling und Vorsitzende des Deutschsprachigen Dachverbands für Positive Psychologie. Sie coacht Menschen, die an einem Scheideweg stehen und nicht genau wissen, welchen Pfad sie einschlagen sollen.

Um Mut für Veränderungen zu schöpfen, müsse man zuerst wieder Zugang zu positiven Emotionen bekommen, die Wahrnehmung erweitern und damit das Denken öffnen, erklärt die Expertin. In der Positiven Psychologie gehe es darum, Potenziale zu finden, die genutzt werden können, um ein erfülltes, glückliches Leben zu führen. „Wichtig dabei ist die Emotionsdifferenzierung. Aus dem Erleben, dass es auch in Krisenzeiten wie jetzt positive Dinge gibt,  entsteht Energie. Und daraus kann man Mut für neue Schritte entwickeln.“

Corona könne man definitiv als Chance sehen, sagt die Psychologin. „Aber es ist dabei auch wichtig, anzuerkennen, was man verloren hat, sich von bestehenden Lebensentwürfen zu verabschieden.“ Helfen könne dabei ein zeitlicher Perspektivwechsel. „Man kann sich etwa vorstellen, wie man irgendwann seinen Kindern oder Enkeln von dieser Zeit des Umbruchs erzählt. Oder man fragt sich: Wann hatte ich es im Leben schon einmal schwerer als jetzt? Und wie bin ich damit umgegangen, was hat mir damals geholfen? Unsere Psyche kann dann den Blick auf die aktuelle Situation wieder ein bisschen geraderücken."

 

Link zum gesamten Artikel von Stephanie Sartorius in der AAZ vom 03.04.21

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Artikel Neustart mit Daniela Blickhan

Daniela Blickhans neues Buch: Positive Psychologie im Coaching

Coaching begleitet Veränderungsprozesse und unterstützt Menschen im Erreichen ihrer Ziele. Positive Psychologie, ein schnell wachsendes Forschungsgebiet der Psychologie, untersucht Faktoren des gelingenden Lebens: Was lässt Menschen "aufblühen"?

Daniela Blickhan setzt die Positive Psychologie selbst seit mehr als zehn Jahren im Coaching und in der Ausbildung von Coaches ein. Ihr Resümee: Jeder Coach kann Positive Psychologie als Bereicherung in sein Repertoire aufnehmen.

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Daniela Blickhan: Positive Psychologie im Coaching

Die eigene Kompetenz als Coach professionell entwickeln

Supervision ist ein fester Bestandteil einer Coachausbildung und bietet auch für zertifizierte Coaches eine wichtige Möglichkeit, das eigene Handeln weiter zu reflektieren.

Im INNTAL haben wir bisher Live-Supervisionen in einzelnen Seminaren angeboten, zum Beispiel in den Coachingskills. Zusätzlich bieten wir jetzt auch Online-Supervision an.

Ein Supervisand (Coach oder angehender Coach) kann dabei einen Fall einbringen und wird unter Leitung eines Lehrcoaches in der Gruppe supervidiert. Dies bietet sich nicht nur für Teilnehmende der Coachingausbildungen am INNTAL an, die eine bestimmte Anzahl an Supervisionen für ihren Abschluss nachweisen müssen. Es ist auch offen für Absolventen, die sich weiter professionalisieren wollen und mit anderen Coaches austauschen bzw. vernetzen.

Mehr zu den Rahmenbedingungen, Kosten und der Anmeldung im Artikel.

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Edelsteine finden - Supervision für Coaches am Inntal Institut

Qualitätssicherung für Aus- und Fortbildungen Positive Psychologie

Seit 2013 gibt es den DACH PP, den Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie, und ebenso lange  führt Daniela Blickhan den Vorsitz. Die ehrenamtliche Vorstandsarbeit von ihr und ihren drei Vorstandskolleginnen sichert die Umsetzung der satzungsgemäßen Ziele:

  •  Förderung der praktischen Anwendung der Positiven Psychologie in verschiedenen Feldern, wie z.B. Coaching, Psychotherapie, Beratung, Schule und Hochschule, Wirtschaft und Politik.
  • Austauschplattform für Initiativen, die sich der wissenschaftlich begründeten Anwendung der Positiven Psychologie verpflichtet fühlen.
  • Entwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards für Fort- und Ausbildungen der Positiven Psychologie im deutschsprachigen Raum.

Das Vorstandsteam organisiert Kongresse (zuletzt im Herbst 2020 den ersten deutschsprachigen Online-PP-Kongress), prämiert gesellschaftlich wertvolle PP-Projekte mit dem Social Impact Preis, unterstützt die Fachgruppen in ihrer Anwendungsarbeit und prüft und sichert zusammen mit der Aus- und Fortbildungskommission die Qualität von Aus- und Fortbildungen im Bereich der Positiven Psychologie.

Daniela Blickhan beantwortet im Artikel Fragen zur aktuellen Arbeit im Dachverband.

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Deutschsprahciger Dachverband Positive Psychologie - Logo